
Atme vier Zählzeiten ein, sechs aus, wiederhole fünf Runden. Notiere parallel auf einer Parking-Lot-Liste alles, was dich noch zieht: Stichworte, lose Enden, Erinnerungen. Damit verlierst du nichts, aber dein Kopf darf loslassen. Abschließend lies laut das nächste konkrete Startverb: schreiben, testen, anrufen, skizzieren. Die Kombination aus Körperrhythmus, externer Ablage und klarer Handlung zündet zuverlässig.

Räume exakt eine Handbreit Arbeitsfläche frei, nur die relevanten Materialien bleiben sichtbar. Stelle dich ans Fenster, fokussiere abwechselnd Nahes und Fernes, etwa nach der 20-20-20-Regel. Das unterbricht Bildschirmtrance, bringt Mikrobewegung und weckt Neugier. Wenn du dich wieder setzt, liegt nur das Nötige bereit – eine stille Einladung, sofort zu beginnen, statt in Aufschubschleifen zurückzurutschen.

Beantworte schriftlich: Was ist das minimale gewünschte Ergebnis in den nächsten zehn Minuten? Was ist der kleinste erste Schritt, der nicht scheitern kann? Woran merke ich, dass ich aufhöre? Diese Fragen zähmen Ambition, fokussieren Handlung und verhindern Endlos-Perfektionismus. Durch das klare Stoppsignal beendest du rechtzeitig und bereitest elegant den nächsten Wechsel vor.